Martina Ziegler

Martina Ziegler entwickelt eine eigenständige Form hybrider Malerei, in der analoge und digitale Bildprozesse nicht getrennt, sondern als ineinandergreifende Bewegungen verstanden werden. Ihre Arbeiten gehen häufig vom Porträt aus, überschreiten dessen klassische Form jedoch zugunsten offener, mehrdeutiger Bildräume. In der Verschränkung von Fragment, Transformation und malerischer Verdichtung entsteht eine Bildsprache, die Fragen nach Identität, Wahrnehmung und Gegenwart mit poetischer wie analytischer Präzision verhandelt.

Photo: Klaudia Taday

Künstlerportrait Leo Erb – Malte Uekermann Kunsthandel Berlin

Biografie

Martina Ziegler studierte Freie Kunst an der Internationalen Fachhochschule für Kunst und Design in Köln sowie Visuelle Kommunikation an der Hochschule Düsseldorf, das Studium schloss sie als Diplom-Designerin ab. Nach Stationen als Art- und Creative Director für Agenturen in Europa arbeitet sie seit 2010 ausschließlich freischaffend künstlerisch. Seit 2015 entwickelt sie ihre Werkgruppen rund um die Transformation der Matrix Portraits konsequent weiter.

Ihre künstlerische Praxis ist geprägt von der Verbindung analoger Malerei, digitaler Dekonstruktion und experimenteller Bildfindung. Internationale Arbeits- und Lebenserfahrungen, unter anderem in Tokio, Istanbul, Izmir, Miami, Los Angeles, Casablanca, Marrakech, New York, London, Mailand, Wien, Barcelona und Paris, fließen ebenso in ihr Werk ein wie ihre langjährige Auseinandersetzung mit Rollenbildern, Identität und medialer Wahrnehmung.

Martina Ziegler war in den vergangenen Jahren in zahlreichen Ausstellungen, Kunstmessen und institutionellen Kontexten vertreten, darunter die Art Karlsruhe, Positions Berlin Art Fair, Affordable Art Fair Hamburg, Museum Villa Rot, Museum K21 Düsseldorf sowie die Kunsthalle Weishaupt in Ulm, die 2024 eine Arbeit aus ihrer Serie Magricollages ankaufte. 2025 und 2026 folgten weitere Präsentationen unter anderem in Düsseldorf, Berlin, Shanghai und Taiwan. Für 2026 ist zudem die Präsentation ihrer Arbeiten im Althoff Domhotel Köln angekündigt.

Ausstellungen bei MUK

MUK · PopUP Gallery Hufelandhaus

2026