
Lothar Quinte. Die 1960er Jahre.
Fläche. Kante. Rhythmus.
Mit der kommenden Ausstellung „Lothar Quinte. Die 1960er Jahre“ widmet sich der Malte Uekermann Kunsthandel in Berlin einer entscheidenden Werkphase eines deutschen Künstlers, der Malerei als optisches Ereignis verstanden hat. In den 1960er Jahren verdichten sich in Quintes Arbeiten zentrale Parameter seines Ansatzes: Fläche wird zum Feld, in dem Kante, Farbspannung und Rhythmus den Blick aktivieren.
Quintes Malerei ist heute so gegenwärtig, weil sie nicht abbildet, sondern Sehen organisiert – als präzises System von Rhythmus, Kante und Fläche. Die Werke dieser Dekade zeigen, wie konzentriert Malerei sein kann, wenn sie Wahrnehmung nicht illustriert, sondern strukturiert: als Ordnung aus Setzung, Wiederholung und Variation.


